Archiv 2014 - 15 Jahre internationaler Franz Fühmann Freundeskreis

Durch Anklicken der Bilder zu den jeweiligen Veranstaltungen ist i.d.R. eine Vergrößerungsmöglichkeit gegeben

Dezember 2014

 

Im Buchhandel ist ab Dezember 2014 der Band "Literarisches Bergwerk Arbeitswelt und Bibliothek Franz Fühmanns", herausgegeben von R. Berbig, S. Krause und V. Scharnefsky (ISBN-10: 3925516441 / ISBN-13: 978-3925516443 15,- €). ) zu erwerben.

Franz Fühmanns große Bergwerk-Metapher scheint sich auch für seine eigene Büchersammlung anzubieten. Ein ‚literarisches Bergwerk‘ ist Franz Fühmanns Bibliothek in mehrfachem Sinn: Sie ist ein Ort, an dem sich Entdeckungen zutage fördern lassen. Sie enthält viele Strecken, die sich der Dichter geschlagen hat und auch solche, die er nicht weiter verfolgen konnte. Sie hält dem Leser unzählige Wege offen und reizt den Literaturforscher, sie ist Fundgrube, Schatz und „Sesamberg“. Ihre Verzweigungen liegen offen da und sind doch immer neu zu entdecken.
Die Beiträge zu diesem Band gehen auf ein Fühmann-Symposium zurück, das in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) stattfand. Die Artikel gründen auf intensiver Arbeit mit den Beständen in Fühmanns Bibliothek, einer Kostbarkeit der Historischen Sammlungen der ZLB. Die Texte folgen dem Leser und Büchersammler, dem Autor und Dichter Franz Fühmann. In diese Welt Einblicke zu geben und einen Begriff von Fühmanns Aktualität zu vermitteln, sind Anliegen dieses Buches. (RB)


09.12.2014

Historische Sammlungen

 

Mitgliedertreffen des iFFF an der ZLB

Ergebnisse und Themen des Treffens:

- Jahresrückblick auf das veranstaltungsreiche 30ste Todesjahr Franz Fühmanns (s. unter "Archiv" zum Jahr 2014)

  • - Ausblick auf die künftigen Veranstaltungen im Jahre 2015:
    1. Symposion der Friedrich Ebert Stiftung Berlin zu Franz Fühmann am 08.10.2014 (Ansprechpartner/innen: Dr. Irina Mohr, Franziska Richter, Paul Alfred Kleinert)
    2. erneutes Schulprojekt mit der integrierten Röntgen Sekundarschule von Berlin-Neukölln
      Nach den Projekten der vergangenen Jahre zu den "Kameraden" und dem neuerzählten "Nibelungenlied" soll es in zwei Klassenstufen im kommenden (Schul-) Jahr um "Das Judenauto" Fühmanns gehen (Ansprechpartner: Paul Alfred Kleinert, Klaus-Dieter Weis, Judith Härtig)
    3. zur Reihe"Zwischen Verbot und Sehnsucht: Heimat bei Franz Fühmann – Hinterfragungen" - die nächsten Vorhaben
    4. der Stand derÜbersetzungsprojekte (s. auf unserer Netzseite unter "Übersetzer/innen")
  • - die derzeitige (interne) Situation des internationalen Franz Fühmann Freundeskreises und die neuen Flyer


13.11.2014
19:00 Uhr

 

15 Jahre internationaler Franz Fühmann Freundeskreis - 10 Jahre in Kooperation mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin

ZLB, Kleiner Säulensaal, Breite Straße 30 10178 Berlin-Mitte

Zwischen Verbot und Sehnsucht: Heimat bei Franz Fühmann und Wolfgang Hilbig – Hinterfragungen
"stimme stimme" - Abwesenheit und Versprengung in ihrer Dialektik

„… daß eine Stimme in mein Dasein getreten, von der überwältigt man sofort weiß, daß man sie nicht mehr vergessen kann. Ein Klang, den man vorher noch nicht vernommen; Rhythmen, Bilder, Verse, Strophen; Gefüge aus Worten, die uns bestürzen …“

Franz Fühmann (1980) zu Wolfgang Hilbigs Dichtung in: „Praxis und Dialektik der Abwesenheit“

Ein Abend zu Franz Fühmann und Wolfgang Hilbig mit dem Literaturredakteur Volker Hanisch (Leipzig) und dem Literaturwissenschaftler Hans-Christian Stillmark (Universität Potsdam) –beide von der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft zu Leipzig– sowie dem Schriftsteller Paul Alfred Kleinert (Berlin) vom internationalen Franz Fühmann Freundeskreis.

Am Saxophon: Joachim Gies (Berlin) mit eigenen Kompositionen

Bilder: © Klemens Renoldner, © Johannes Kistner

Kontakt: Paul Alfred Kleinert (paul.alfred.kleinert@web.de) / Volker Hanisch (mail@wolfgang-hilbig.de)

weitere Information: www.franz-fuehmann.de / http://www.wolfgang-hilbig.de
 
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Büchertisch am Abend: Thomas Döring
www.verkauf-von-buechern.de


23.10.2014
19:00 Uhr

 

 

XIX. Wien-Grinzing
(in der Bibliothek von Dr. phil. Leopold Gloger - nur für geladene Gäste)

Franz Fühmann (1922-1984) und Österreich (II)– eine Veranstaltung aus Anlaß des 30sten Todesjahres

Vortrag: Paul Alfred Kleinert (Berlin)

eine Gemeinschaftsveranstaltung des Johann Timotheus Bibliophilenverbandes Wien und des Franz Fühmann Freundeskreises Berlin mit freundlicher Unterstützung der Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Kontakt: amuellner@ymail.com




27.09.2014
17:00 Uhr

 

Rumpelstilzchen - ein Hörspiel von Franz Fühmann nach den Gebrüdern Grimm

am Franz Fühmann Literatur- und Begegnungszentrum (e.V.) Märkisch Buchholz

Eingesprochen von erstklassigen Schauspielern wie Erwin Geschonneck (Rumpelstilzchen), Eberhard Esche, Carmen‐Maja Antoni, Heide Kipp, Martin Seifert, Dieter Wien u. a.

Ursendung: DRA 1987, 44'10, Regie: Achim Scholz

In Kooperation mit dem Kulturbund Dahme‐Spreewald e.V. und dem deutschen Rundfunkarchiv

Eintritt 4 €


05.-07.09.
2014

 

Greifswald

ALG - Jahrestagung; nach dem Mitgliederbeschluß vom 08.11.2013 vertrat Paul Alfred Kleinert den FFF.

Wir danken unseren Mitgliedern aus Österreich und dem Johann Timotheus Hermes Bibliophilenverband Wien-Josefstadt für die Übernahme der Übernachtungsspesen, dem Pegnesischen Blumenorden zu Nürnberg für die Mitfahrgelegenheit.

 


26.08.2014

 

Kultur heute / Beitrag vom 26.08.2014
Märkisch-Buchholz Auf den Spuren von Franz Fühmann

Von Mirko Schwanitz


März bis Sommer 2014

 

An der integrierten Röntgen Sekundarschule Neukölln (Standort Treptow) beginnt nach den Winterferien für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d ein Schulprojekt zu Franz Fühmann.

Wie schon bei der Befassung mit den „Kameraden“ Fühmanns (wir berichteten, s. Archiv zum Mai 2012), wird sich der Thematik der Entstehung alltäglichen Faschismus' auf dem Weg über Texte Fühmanns genähert.

Klassenlehrer Weis hat für den Unterricht dieses Mal die Neuerzählung des Nibelungenliedes von Fühmann (s.u. „Literatur“ auf dieser Netzseite) gewählt, der Hinstorff Verlag Rostock einen Grundbestand an Büchern für einen Bücherkoffer gespendet (s. Abbildung 1). Der engagierte Deutschlehrer wird an Hand ausgewählter Texte auf die Feinheiten der deutschen Sprache eingehen, den Schülerinnen und Schülern Sprachbeispiele geben, die ihnen eine bessere Durchdringung des Textes ermöglichen. Keine leichte Aufgabe, bei dem zu 88% nicht muttersprachlichen Hintergrund in der Klasse. In Weiterführung wird hier die Arbeit zu Werk und Leben Franz Fühmanns aufgenommen, die im Jahr 2012 an der iRSS begonnen wurde. Wie schon bei der Befassung mit den „Kameraden“ von Fühmann (wir berichteten, s. Archiv zum Mai 2012), wird sich auch in dieser Phase der Textarbeit der Thematik der Entstehung alltäglichen Faschismus' auf dem Weg über Texte Fühmanns genähert.

Projektbeginn: 6ter März 2014.

Begleitet wird das Projekt wiederum vom Franz Fühmann Freundeskreis.

Abbildung 1: Hinstorffgabe
Abbildung 2: Klassenlehrer Weis (in Draufsicht rechts im Bild) vor dem mit seiner ehemaligen Klasse erstellten Wandbild zur Biographie Fühmanns

Berliner BüchertischWir danken dem Berliner Büchertisch für die Buchspende zum Projekt.


03.07.2014
22-23 Uhr

 

MDR "Figaro" Mitschnitt der Lesung vom 23.04. (s. Archiv zum dato)
 
Zum 30. Todestag von Franz Fühmann am 8. Juli:
.,Monsieur - wir finden uns wieder"
Jutta Hoffmann und Christian Grashof lesen aus dem Briefwechsel zwischen Christa Wolf und Franz Fühmann, Mitschnitt einer öffentlichen Veranstaltung im Leipziger Haus des Buches am 23.4.2014


08.07.2014

 

30ster Todestag Franz Fühmanns

Anläßlich des 30sten Todestages erstellte Karola von Raven am 01.07. einen Filmbeitrag zu Franz Fühmann für den RBB (auffindbar in der RBB-Mediathek in ZIBB gesendet am 08.07.) und Mirko Schwanitz am 11.07. Hörbeiträge für den Österreichischen Rundfunk und den Deutschlandfunk.

Beide waren in Märkisch Bucholz und orientierten sich dort am vom Fühmann Freundeskreis eingerichteten Literaturpfad.

Bild: © Klemens Renoldner


08.07.2014
19:30 Uhr

 

ZLB Berlin "Kleiner Säulensaal" Breite Straße 36 10178 Berlin-Mitte

"Mythos und Geschichte bei Johannes Bobrowski und Franz Fühmann - eine Annäherung"
(II. Veranstaltung der JBG und des FFF)

FF: © Klemens Renoldner / JB: © Roger Melis

"Das mythische Element ist jenes Ingrediens, das bestimmte Worte und Handlungskompositionen so überwältigend wirken und zugleich das Was und Wie dieses Wirkens begrifflich unerklärbar macht. Es ist, zum Unterschied vom Rätsel, das mit seiner Auflösung abgetan ist, jener Rest, der im intellektuellen Begreifen nicht aufgehen will, jenes Gleichnishafte, in dem wir Außen und Innen zu einem SO IST ES verschmelzen fühlen, ohne daß wir genau sagen könnten, was denn nun eigentlich so ist, es sei denn, man spräche das soeben Gehörte wortwörtlich noch einmal aus."

Franz Fühmann "Das mythische Element in der Literatur" (XII) in: "Erfahrungen und Widersprüche Versuche über Literatur" S. 208, Rostock (Hinstorff) 1975

 
Der Literatur- und Theaterhistoriker Klaus Völker, der Literaturwissenschaftler Andreas Degen, der Kantor und Geschäftsführer der Johannes-Bobrowski-Gesellschaft, Winfried Müller-Brandes und der Schriftsteller Paul Alfred Kleinert im Vortrag und Gespräch

eine Gemeinschaftsveranstaltung der Johannes Bobrowski Gesellschaft und des Franz Fühmann Freundeskreises (beide Berlin)
mit freundlicher Unterstützung der Historischen Sammlungen der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und des Johann Timotheus Hermes Bibliophilenverbandes Wien-Josefstadt

paul.alfred.kleinert@web.de / kontakt@johannes-bobrowski-gesellschaft.de

weitere Information: www.johannes-bobrowski-gesellschaft.de, www.franz-fuehmann.de

Büchertisch am Abend: Thomas Döring
www.verkauf-von-buechern.de


19.05.2014
16:00 Uhr

 

Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, Am Kanal 47 14467 Potsdam

Monsieur – wir finden uns wieder

Christa Wolf und Franz Fühmann im Briefdialog

Der Berliner Autor Paul Alfred Kleinert stellt Leben und Werk der beiden Schriftsteller vor. Aus dem Briefwechsel lesen Carmen Winter und Till Sailer.

Flyer (PDF)

Moderation: Ingeborg Arlt
Musikalische Umrahmung: Bastian Kozik

Verband Deutscher Schriftsteller 
Eine Veranstaltung des Verbandes Deutscher Schriftsteller (VS) in der ver.di,
Landesverband Brandenburg
 

Der Eintritt ist frei.
Rückfragen unter: 030/8866-5402


17.05.2014
15:00 Uhr


 

„Fühmann Literatur Garage“ Märkisch Buchholz
Birkholzer Weg No. 4   15748 Märkisch Buchholz

Photographien: © Grischa Meyer und © Klemens Renoldner

"Zwischen Verbot und Sehnsucht: Heimat – Hinterfragungen oder
vom Umgang mit der Vergangenheit" (Teil 2)

Heiner Müller (1929-1995)„Die Umsiedlerin oder das Leben auf dem Lande“ (1961, nach Motiven von Anna Seghers/ Franz Fühmann (1922 -1984) „Böhmen am Meer“ (1962)

„Über die Weichsel mit dem Treck bei Eisgang
War meine erste Reise. Die Pferde gingen
Zu den Fischen, gezogen von den Wagen, und
Die Bauern, weil sie ihrs nicht lassen wollten
Gingen den Pferden nach, und was der Pole
Nicht hatte kriegen sollen, die Weichsel hats. Niet“

(Die Umsiedlerin in: Heiner Müller „Die Stücke 1“
S.280, Werke 3 Frankfurt 2000)

„Mich würgte es in der Kehle; ich konnte nicht sprechen. Ich hatte mir oft schon über den Lauf meines Lebens Rechenschaft abgelegt, ich hatte darüber geschrieben und geglaubt, endgültig den Schlußstrich unter das letzte Kapitel gezogen zu haben. … aber nun hatte ich erfahren, daß es nicht in meinem Belieben lag, diesen Schlußstrich zu ziehen. Die Vergangenheit war noch nicht vergangen; solange noch jemand nach dem Warum der Umsiedlung fragte, war die Vergangenheit nicht vergangen, und ich hatte Pflichten, vor denen ich nicht fortlaufen durfte.“

(Fühmann „Böhmen am Meer“ S. 36f, Rostock 1962)

Dr. Kristin Schulz (Germanistin und Schriftstellerin) und
Paul Alfred Kleinert (Schriftsteller und Übersetzer) im Gespräch

Kontakt: paul.alfred.kleinert@web.de

Büchertisch am Abend: Konrad Hawlitzki

Mit freundlicher Unterstützung der Historischen Sammlungen der Zentral- und Landesbibliothek Berlin

Gäste, die mit der Deutschen Bahn Berlin Hauptbahnhof / Königs Wusterhausen - Halbe anreisen, senden bitte bis zum 8.05.d.J. eine elektronische Post an Torsten Woitke (familiewoitke@gmx.de), damit ein Transfer gewährleistet werden kann. Anfragen danach können erst am 17.05 bestätigt werden.
Telephon: 033765.80 582, Mobiltelephon: 0170.168 2248.

Berlin Hauptbahnhof: Abfahrt 13.30 / Königs Wusterhausen 14.19 Uhr / Halbe 14.35 Uhr. RB 19 Richtung "Senftenberg"


10.04.2014
19:00 Uhr

 

Stasiunterlagen Behörde, Außenstelle Leipzig
Dittrichring 24, 04109 Leipzig

Ausstellungseröffnung und Gespräch mit dem Fotografen Dietmar Riemann
Posthumer Besuch bei Franz Fühmann
Fotografien von Dietmar Riemann und Stasi-Berichte

Im Juli 2014 jährt sich der Todestag des Schriftstellers Franz Fühmann (1922-1984) zum 30. Mal. Die Ausstellung zeigt bisher unveröffentlichte Fotos, mit denen Dietmar Riemann seinen posthumen Besuch in der Schreibklause Fühmanns festhielt. Begleitet wird diese Ausstellung durch die Präsentationen von Ausschnitten aus den Akten der Staatssicherheit aus dem Umfeld von Märkisch-Buchholz; allein der „Operative Vorgang ‚Filou‘“ umfasst 11 Akten mit 3644 Blatt.

Die Ausstellung ist bis zum 3.8.2014 zu sehen.
Der Eintritt ist frei.

BStU, Außenstelle Leipzig
Dittrichring 24
04109 Leipzig
http://www.bstu.bund.de/SharedDocs/Veranstaltungen/Region-Leipzig/0410_leipzig_ausstellungseroeffnung_zu_fuehmann.html?nn=1798422

Bild - © Dietmar Riemann


11.04.2014
19:00 Uhr

 

Sächsisches Psychiatriemuseum

Zum 30. Todestag von Franz Fühmann

Ausstellungseröffnung
Dietmar Riemann: Was für eine Insel in was für einem Meer - Leben mit geistig Behinderten
Fotografien aus dem gleichnamigen Bildband (1986) mit Texten von Franz Fühmann
(bis 3. Mai 2014)

Sächsisches Psychiatriemuseum, Mainzer Str. 7, 04109 Leipzig
http://www.psychiatriemuseum.de/home.html

Bild - © Dietmar Riemann


23.04.2014
19:30 Uhr

 

Haus des Buches Leipzig

Zum 30. Todestag von Franz Fühmann

Zwischen Dichtung und Doktrin
„Monsieur – wir finden uns wieder“
Jutta Hoffmann und Christian Grashof lesen aus dem Briefwechsel zwischen Christa Wolf und Franz Fühmann. Angela Drescher im Gespräch mit Michael Hametner


24.04.2014
15:30 Uhr

 

Haus des Buches Leipzig

Zum 30. Todestag von Franz Fühmann

Warum Fühmann lesen?
Eröffnungsvortrag: Ulrike Almut Sandig
Christoph Hein, Katja Lange-Müller, Kathrin Schmidt, Marcel Beyer, György Dalos im Gespräch mit Franz Hubert und Jürgen Krätzer

(Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig, mit freundlicher Unterstützung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. – Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen. Das Projekt »Zwischen Dichtung und Doktrin« wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)


03.04.2014

 

Die Mitgliederversammlung vom LitBeg e.V. fand mit fünf Personen in Märkisch Buchholz Statt.


Neben dem Haushaltsabschluss 2013 wurde der Haushalt 2014 besprochen.



30.03.2014
11:30 Uhr

 

Matinée im Schloß Hoyerswerda

Am 18. März wäre Christa Wolf 85 Jahre alt geworden.

Monsieur, wir sehen uns wieder!
Christa Wolf und Franz Fühmann - der Briefwechsel
Szenische Lesung mit Musik - Plakat

Die Briefe und Notizen zwischen Franz Fühmann und Christa Wolf lassen das Publikum eintauchen in die Zeit der kleinen und großen Widerstände, Nöte und Hoffnungen der 60er, 70er und 80er Jahre in der DDR. Zwei außerordentliche Schriftsteller, die einander Einblicke in ihr Werk und ihr Leben geben. Politische Umstände führen zu heißen Diskussionen, Verweigerungen, Schreibblockaden. Der Abend gibt den Blick frei auf ein untergegangenes Land und seine Denker, das und die längst nicht vergessen sind.
Bilder und Musik unterstützen eine Zeitreise, die ins Heute führt. Deutungen, Erklärungen und das Bewahren bleiben bei uns.

Eine Produktion der LeseGuerilla . www.die-leseguerilla.de Idee und Einrichtung: Rike Eckermann
Mit freundlicher Genehmigung von Aufbau Verlag Berlin, hinstorff verlag rostock und henschel Verlag Berlin.
Graphik von Frank Diersch


21.03.2014
20:00 Uhr


 

Café Mahlzeit - Bölschestraße 7, 12587 Berlin-Friedrichshagen

Das blaue Licht –
die Hörspiele Franz Fühmanns (1922 -1984);
eine Erinnerung anläßlich der 30sten Wiederkehr seines Todesjahres

Beschreibung & Flyer

Gegen Ende seines Lebens wandte sich Fühmann zunehmend dem Genre des Hörspiels zu: Neben dem Märchen „Vom Machandelboom“ (IV.1984) entstanden „Rumpelstilzchen“ (V.1984), „Das blaue Licht“ (VI.1984) und „Die Schatten“ – geplant waren noch Projekte zu „Jorinde und Joringel“, zum „Aschenputtel“ und „Froschkönig“ zu „Rübezahl“ und zur „Libussa“ *. In einem letzten erhaltenen und an seine Schwester gerichteten Brief **, schreibt Fühmann, u.a. auf gesundheitliche und logistische Probleme seiner Lage eingehend:
„Mach ich halt Hörspiele und schreib wüste Träume“.

Was es mit den Träumen und Hörspielen auf sich hat, ist Gegenstand eines weiteren Abends zum Thema. Dr. Lutz Volke (in den 90er Jahren Leiter der Hörspielabteilung am SFB/ORB) und Paul Alfred Kleinert (Schriftsteller und Mitbegründer des FFF) begleiten Sie durch das Programm. Gast des Abends: die Regisseurin Barbara Plensat.

 

* nach: Jürgen Krätzer (Hrsg:), in: Franz Fühmann „Märchen für Erwachsene“ (Rostock 2008, S.359)
**Franz Fühmann Briefe 1950 – 1984 (Rostock 1994, Brief vom 31.05.1984, p. 475)

 
Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Hörspielkreises im Café Mahlzeit und des Franz Fühmann Freundeskreises mit freundlicher Unterstützung der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, vom Kulturradio des rbb und des Cafés "Mahlzeit"

Kontakt: paul.alfred.kleinert@web.de


18.03.2014
19:00 Uhr

 

Galerie Forum Amalienpark, Berlin Pankow, Breite Strasse 2a
(Tram 50, M1 Pankow Kirche und U-S-Bahnhof Pankow)

Am 18. März wäre Christa Wolf 85 Jahre alt geworden.

Monsieur, wir sehen uns wieder!
Christa Wolf und Franz Fühmann
der Briefwechsel
Szenische Lesung mit Musik - Plakat

Die Briefe und Notizen zwischen Franz Fühmann und Christa Wolf lassen das Publikum eintauchen in die Zeit der kleinen und großen Widerstände, Nöte und Hoffnungen der 60er, 70er und 80er Jahre in der DDR. Zwei außerordentliche Schriftsteller, die einander Einblicke in ihr Werk und ihr Leben geben. Politische Umstände führen zu heißen Diskussionen, Verweigerungen, Schreibblockaden. Der Abend gibt den Blick frei auf ein untergegangenes Land und seine Denker, das und die längst nicht vergessen sind.
Bilder und Musik unterstützen eine Zeitreise, die ins Heute führt. Deutungen, Erklärungen und das Bewahren bleiben bei uns.

Eine Produktion der LeseGuerilla . www.die-leseguerilla.de Idee und Einrichtung: Rike Eckermann
Mit freundlicher Genehmigung von Aufbau Verlag Berlin, hinstorff verlag rostock und henschel Verlag Berlin.
Graphik von Frank Diersch


26.02.2014
18-20 Uhr

 

Treffen von Mitgliedern der Johannes Bobrowski Gesellschaft und des FFF im Café "Atempause" (Kreuzberg).

Hierbei wurde die zweite der gemeinsamen Veranstaltungen beider literarischer Institutionen vorbereitet, die am 30sten Todestag Franz Fühmanns an der ZLB Statt finden wird (s. unter "Veranstaltungen zum 08.07.2014).

Zudem konnte Andreas Degen neben Roland Berbig als weiterer "Ansprechpartner an deutschen Universitäten" für unser Übersetzer/innen-Collegium ( s. unter "Übersetzer/innen") gewonnen werden.


25.02.2014

 

Historische Sammlungen der Zentral - und Landesbibliothek Berlin Breite Straße 30-36 10178 Berlin-Mitte

Koordinationstreffen zu den für 2014 miteinander bedachten Projekten des Franz Fühmann Freundeskreises und der ZLB

Themen beim Arbeitstreffen waren zudem: die derzeitige Situation des Freundeskreises, das LitBegZ und die Zusammenarbeit mit Märkisch Buchholz, die künftige Organisation innerhalb des Freundeskreises, die internationalen Beziehungen und deren Ausbau, die personellen Gegebenheiten sowie das im März an der integrierten Röntgen Sekundarschule in Berlin-Neukölln beginnende Fühmann-Projekt (s.u. "Veranstaltungen" auf dieser Netzseite).

Kontakt: scharnefsky@yahoo.de / paul.alfred.kleinert@web.de


10.02.2014
16-20 Uhr


 

Wildau / Zeuthen

Nach dem gemeinsamen Gang zum Grab der Begründerin der Fühmann Begegnungsstätte in Märkisch Buchholz, Irmgard Pöche, trafen Mitglieder des Koordinationsgremiums des Franz Fühmanns Freundeskreises einander zu einem Austausch zur weiteren Zusammenarbeit der Bereiche Berlin und Märkisch Buchholz.

Dabei wurden die in Planung befindlichen Projekte ebenso besprochen, wie weitere zwei für Märkisch Buchholz bedacht und erörtert. Auch die derzeitige Situation des Freundeskreises nach 15 Jahren gemeinsamer Arbeit wurde thematisiert.


27.01.2014
19:00 Uhr


 

„Heiner Müller Transitraum Berlin“/ Mai 2014 „Fühmann Literatur Garage“ Märkisch Buchholz

Humboldt Universität zu Berlin Heiner Müller Transitraum
Dorotheenstraße 24 Raum 3.444 (IV.Etage)
10117 Berlin-Mitte (HUB)

Fotographien: © Grischa Meyer und © Klemens Renoldner

"Zwischen Verbot und Sehnsucht: Heimat – Hinterfragungen oder
vom Umgang mit der Vergangenheit" (Teil 1)

Heiner Müller (1929-1995)„Die Umsiedlerin oder das Leben auf dem Lande“ (1961, nach Motiven von Anna Seghers/ Franz Fühmann (1922 -1984) „Böhmen am Meer“ (1962)

„Über die Weichsel mit dem Treck bei Eisgang
War meine erste Reise. Die Pferde gingen
Zu den Fischen, gezogen von den Wagen, und
Die Bauern, weil sie ihrs nicht lassen wollten
Gingen den Pferden nach, und was der Pole
Nicht hatte kriegen sollen, die Weichsel hats. Niet“

(Die Umsiedlerin in: Heiner Müller „Die Stücke 1“
S.280, Werke 3 Frankfurt 2000)

„Mich würgte es in der Kehle; ich konnte nicht sprechen. Ich hatte mir oft schon über den Lauf meines Lebens Rechenschaft abgelegt, ich hatte darüber geschrieben und geglaubt, endgültig den Schlußstrich unter das letzte Kapitel gezogen zu haben. … aber nun hatte ich erfahren, daß es nicht in meinem Belieben lag, diesen Schlußstrich zu ziehen. Die Vergangenheit war noch nicht vergangen; solange noch jemand nach dem Warum der Umsiedlung fragte, war die Vergangenheit nicht vergangen, und ich hatte Pflichten, vor denen ich nicht fortlaufen durfte.“

(Fühmann „Böhmen am Meer“ S. 36f, Rostock 1962)

Dr. Kristin Schulz (Germanistin und Schriftstellerin) und
Paul Alfred Kleinert (Schriftsteller und Übersetzer) im Gespräch

Kontakt: paul.alfred.kleinert@web.de

Büchertisch am Abend: Konrad Hawlitzki

Mit freundlicher Unterstützung der Historischen Sammlungen der Zentral- und Landesbibliothek Berlin