Veranstaltungen

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  1999 - 2019

 20 Jahre internationaler Franz Fühmann Freundeskreis (iFFF)
 


 

 

Im 20sten Jahr des Bestehens des iFFF erscheinen zwei Postkarten, die "Fühmannorte" abbilden.

Wir danken Klemens Renoldner in Salzburg für die Portraitphotographie Franz Fühmanns aus dem Jahr 1976, die er uns (nun schon wiederholt) für unsere Arbeit überlassen hat.


Herbst 2019

 

Seagull Books (Chicago) wird ab Herbst 2019 eine Taschenbuchreihe mit Übersetzungen aus dem Deutschen herausgeben, in deren erstem Herausgabequartal auch Fühmanns "Judenauto" in der Übertragung von Isabel Fargo Cole (s.u. "Literatur" auf dieser Netzseite) erscheinen wird.


06.12.2019

 

Franz Fühmann Literatur- und Begegnungszentrum
Münchehofer Str. 1, 15748 Märkisch Buchholz (ehemalige Fühmann- oder Alte Schule)

Am 6. Dezember findet im Franz Fühmann Literatur- und Begegnungszentrum von Märkisch Buchholz ein Projekttag mit Schülern der 6. Klassen der Grundschule Teupitz statt.

Im Mittelpunkt steht Franz Fühmanns Märchen "Doris Zauberbein". Die Doktorandin Tomomi Kleinert aus Berlin wird mit den über 30 Schülern in Kleingruppen das Märchen thematisch aufbereiten, dabei geht es auch um das Alltagsleben in der DDR und die Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie. Damit die Kinder sich künstlerisch entfalten können, wurde die Malerin Frauke Schmidt-Theilig eingeladen. Sie wird mit den Schülern Bilder zum Märchen gestalten. Weiterhin ist ein Besuch von Franz Fühmanns Grab auf dem Friedhof in Märkisch Buchholz vorgesehen.

Dietmar Schultke
Jugendreferent für historische Bildung im
Landkreis Dahme-Spreewald in
Trägerschaft des Amtes Schenkenländchen


15.01.2020
19:00 Uhr

 

Kleiner Säulensaal an der Zentral-und Landesbibliothek zu Berlin, Breite Straße 30-36 10178 Berlin-Mitte

"Fühmann und Salzburg - Vorarbeiten zum Trakl-Essay und Auszüge aus dem Briefwechsel mit Klemens Renoldner"

Nach der Lektüre des Ungarn-Tagebuchs "22 Tage oder Die Hälfte des Lebens" und des Essaybandes "Erfahrungen und Widersprüche" ist der Salzburger Student Klemens Renoldner von Franz Fühmann begeistert. Fühmann kommt auf seine Einladung 1976 und 1977 nach Salzburg, es werden längere Aufenthalte, weil der Autor an einem Buch über Georg Trakl arbeitet. Lesungen in Wien und Linz und, 1978, ein Besuch an Trakls Grab in Innsbruck, werden organisiert. Weitere Besuche und Briefe folgen, eine Veröffentlichung von Traum-Erzählungen in der Literaturzeitschrift "SALZ" wird besprochen. Der letzte Brief Fühmanns stammt vom Februar 1984.

Klemens Renoldner, Literaturwissenschaftler und Autor, liest aus Texten über Franz Fühmann, aus Briefen Fühmanns nach Salzburg. Im Gespräch mit Paul Alfred Kleinert erzählt er von den Begegnungen mit Fühmann in Österreich.


Einladungskarte

Photographie Klemens Renoldner: © Ursula Ebel, ÖGfL

Einen Büchertisch richtet der Antiquar Thomas Döring aus.


11.03.2020
19:00 Uhr

 

MedienGalerie ver.di Dudenstraße 10 10965 Berlin-Kreuzberg (U-Bhf. "Platz der Luftbrücke")

Zu Fühmanns Filmszenario „Der Nibelunge Not“ –

der Germanist und Mediävist Peter Göhler in Vortrag und Gespräch mit dem Schriftsteller Paul Alfred Kleinert zu Fühmanns Rezeption des Nibelungenliedes und dessen Filmvorhaben zum Nibelungenlied.

Einen Büchertisch richtet der Antiquar Thomas Döring aus.


Ausblick auf
2019-22
 

Folgende Arbeitsvorhaben wurden von Seiten des iFFF für den Zeitraum 2019 - 2022 in Planung und Angriff genommen:

  1. Dokumentations- als Präsenzbibliothek (www.franz-fuehmann.de/ Arbeitsbibliothek)

    Die Bestände der Arbeitsbibliothek Fühmanns enthalten naturgemäß einen Buchbestand bis zum Tode des Schriftstellers. Mithin fehlen die postum erschienenen Bücher wie auch rezeptive Erarbeitungen (Diplomarbeiten, Dissertationen, Habilitationen, Übersetzungen, Artikel und Festschriften etc.) zum Werk.
    Diesem Umstand soll Abhilfe geschaffen werden, indem der Fühmann Freundeskreis eine Rezeptions- als Präsenzbibliothek in Erweiterung der Bestände der Arbeitsbibliothek aufbaut, die den die Arbeitsbibliothek Nutzenden die Möglichkeit bietet, vor Ort auch die nach dem Tode des Schriftstellers von und zu Fühmann erschienene Literatur zu nutzen.
     
    Ansprechpartner: Einarbeitung: Volker Scharnefsky, Akquise: Paul Alfred Kleinert
     
  2. Ausbau der Arbeit des Übersetzercollegiums zum Werk Franz Fühmanns (www.franz-fuehmann.de/ Collegium der Übersetzer/innen)
     
    Kontakt: Paul Alfred Kleinert
     
  3. Gemeinsame Veranstaltungen mit der E.T.A. Hoffmann Gesellschaft (www.etahg.de/de, etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de/) sind geplant: so eine zum 35sten Todestag Fühmanns im Jahr 2019, eine andere im 200sten Todesjahr E.T.A. Hoffmanns und 100sten Geburtsjahr Fühmanns 2022.
     
    Ansprechpartner: Jörg Petzel und Paul Alfred Kleinert
     
  4. Vorbereitungen von Veranstaltungen zu Franz Fühmanns „Ruppiner Tagebuch“ anlässlich des 200sten Geburtstages von Theodor Fontane im Jahr 2019.
  5. Erarbeitung der Grundlagen für die Erstellung einer "kritischen Studienausgabe" des Werkes Franz Fühmanns in Zusammenarbeit mit Akademien, Universitäten und einem Verlag; 2017ff: Ausbau der Arbeitsgruppe für diese Initiative. Für die künftige Herausgeberschaft stehen Dr. Jan Kostka (Freie Universität Berlin) und Dr. Stephan Krause (Universität Leipzig) ein.

 


Veranstaltungsangebote des Franz Fühmann Freundeskreises (Abgeltung auf Verhandlungsbasis)

Franz Fühmann - eine biographische Annäherung

Das Leben Fühmanns war reich an Brüchen und Wandlungen, die seinerseits existentiell ausgetragen wurden. Die daraus entstandene Literatur führt zu einem steten "tua res agitur" und die Leserin/ den Leser dadurch in Prozesse des Nachdenkens über Grenzbereiche des Lebens in der entsprechenden Verantwortung.

Der Schriftsteller Paul Alfred Kleinert nähert sich den im Werk Fühmanns aufgeworfenen Fragestellungen über die Biographie des Dichters.

Kontakt: paul.alfred.kleinert@web.de
 

Franz Fühmann - Wohnorte und Schreibzeiten

ein literarischer Spaziergang mit Texten aus der jeweiligen Zeit Fühmanns zu Lebensorten Franz Fühmanns in Berlin und im unmittelbar angrenzenden Umland (innerhalb des S-Bahnringes)

Termine nach Absprache

Ansprechpartner: Paul Alfred Kleinert
 

  • "Sprachschöpfung in der Nachschöpfung"
    Franz Fühmann als Nachdichter tschechischer und ungarischer Lyrik und Kulturmittler –
    Vortrag, Darstellung und Diskussion zu Fragen von Konzeptionen und Rezeptionsgeschichte.
    Ansprechpartner: Paul Alfred Kleinert, Berlin-Kreuzberg (paul.alfred.kleinert@web.de)

Lesungen aus dem Werk von Franz Fühmann

Die Berliner Schauspielerin Elisabeth Richter–Kubbutat hat ein Repertoire mit Texten aus dem Werk von Franz Fühmann erarbeitet. Sie bietet landesweit Leseabende an, zum Teil gemeinsam mit den Musikerinnen Susanne Ehrhardt und Susanne Stock sowie den Musikern Mark Anders, Michael Stöckigt und Jannis Zotos.

Aktuelles Repertoire:

  • Die Shakespearemärchen:
    • Ein Sommernachtstraum
      Das Wintermärchen
      Der Sturm
      Perikles
  • Die Novelle Die Schöpfung
    • In der Vision von der Schöpfung einer neuen Welt, gerät ein junger Soldat bei seinem ersten Auslandseinsatz in Griechenland in einen Konflikt zwischen Scham und Gehorsam. Diese Novelle ist ein Stück Verarbeitung eigener Jugenderfahrung des Autors und zugleich von hoher Aktualität. Die einfühlsame Lesung wird begleitet von Susanne Ehrhardt (Klarinette) mit Werken von Camille Saint-Saens und Felix Mendelssohn-Bartholdy.