Veranstaltungen

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2017

 

Franz FühmannSchuleDie Franz Fühmann Begegnungsstätte zu Märkisch Buchholz wird 20 Jahre.

Vor 20 Jahren begründete die Studienrätin Irmgard Pöche (1931-2013) nach einer fünf Jahre währenden Vorarbeit die Franz Fühmann Begegnungsstätte zu Märkisch Buchholz.

Ein Jahr später wurde die dort befindliche Grundschule nach Franz Fühmann benannt. Nach der Zusammenlegung von Schulen im Landkreis und dem Weggang der Kinder nach Halbe erhielt die Begegnungsstätte 2012, nunmehr unter dem Namen "Franz Fühmann Literatur- und Begegnungszentrum", eine sehenswerte Dauerausstellung zu Leben und Werk Franz Fühmanns, in liebevoller Gestaltung durch Monika Pause, Norbert Kapinos und Mitarbeiter/innen erarbeitet.

Heute treffen sich dort am Werk Fühmanns Interessierte und Bürger/innen der kleinen Stadt in einem kleinen Café, nutzen die Bibliothek vor Ort und tauschen Erfahrungen und Erinnerungen an den Schriftsteller aus, erlebten doch einige der dort Lebenden Fühmann im Unterricht der kleinen Schule als Vortragenden.

Ein Besuch lohnt. Weitere Information unter www.franz-fuehmann-litbeg.de/CMS/pages/begegnungsstaette.php und auf dieser Netzseite unter "FF LitbegZ".


März bis September
2017

 

Franz FühmannFranz FühmannFranz FühmannFranz FühmannAn der integrierten Röntgen Sekundarschule von Berlin-Neukölln (am Standort Berlin-Treptow) ist von März bis September 2017 die Ausstellung „Das Judenauto“ zu Fühmanns gleichnamigem Buch zu sehen.

Schülerinnen und Schüler der 9. Klassenstufe behandelten „Das Judenauto“ im Unterricht der Klassenlehrerin Judith Härtig zur Thematik „Vorurteile und Ausgrenzung“, womit die 5½ Jahre währende Zusammenarbeit von Röntgenschule und iFFF eine weitere Bereicherung erfuhr.

Unser besonderer Dank gilt den Unterstützer(inne)n der Ausstellung, die durch Ihre Buch- und anderen Sachmittelbereitstellungen die Ausstellung ermöglichten:
dem französischen Übersetzer des „Judenauto(s), Alain Lance (Paris); der Bücherhalle Berlin-Schöneberg; dem Förderverein der Kurt Löwenstein Oberschule e.V (Berlin); dem Peter Lang Verlag (Bern/Pieterlen),Tomomi Matsuno (Hiroshima) und der Mori Ôgai Gedenkstätte zu Berlin-Mitte.

ALG Rundbrief
INFORMATIONEN LITERARISCHER GESELLSCHAFTEN & LITERATURMUSEEN
NR. 6 - 2017


03.07. 2017
17.00 Uhr

 

Das Koordinationsgremium des iFFF trifft sich am vereinbarten Ort in der Greifenhagener Straße (Berlin-Prenzlauer Berg).

Auf der Agenda stehen die kommenden Veranstaltungen 2018-2019, die beabsichtigte Studienausgabe Fühmanns und die neu gewonnenen Kontakte des Freundeskreises im Inland und internationalen Bereich.


01.-03.09.
2017

 

ALG-Jahrestagung zu Wolfenbüttel


07.09.2017
19.00 Uhr

 

Breite Straße 36 Zentral-und Landesbibliothek 10178 Berlin-Mitte (Kleiner Säulensaal)

Im Juni 2016 erschien der Briefband „Franz Fühmann/ Wieland Förster ‚Nun lesen sie mal schön!’ Briefwechsel 1968 - 1984“ im Hinstorff Verlag zu Rostock. In gemeinsamer Erarbeitung mit Katrin von Boltenstern herausgegeben und einfühlsam eingeführt von dem Berliner Germanisten Roland Berbig sowie mit einem ausgesprochen informativen und hilfreichen Anmerkungsapparat versehen, enthält jener den Briefwechsel zwischen Franz Fühmann u. dem großen alten Mann der deutschen Bildhauerei, Wieland Förster, beginnend mit dem für Fühmann so wichtigen Jahr 1968.
Der Herausgeber Roland Berbig und Katrin von Boltenstern in Lesung und Gespräch mit dem Schriftsteller Paul Alfred Kleinert.

Zeichnung: © Wieland Förster


25.09.2017

 

Treffen des Brandenburgischen Literaturbüros am Nicolai Haus zu Berlin


28.09.2017
19.30 Uhr

 

"Christa Wolf und Franz Fühmann - zwei Dichterleben im geteilten Deutschland (II)"

Rosa Luxemburg Stiftung Franz-Mehring-Platz 1 Berlin-Mitte

Eine gemeinsame Veranstaltung der Christa Wolf Gesellschaft und des internationalen Franz Fühmann Freundeskreises
mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung

Kontakt: Dr. Therese Hörnigk und Paul Alfred Kleinert.


30.10.2017
18.00 Uhr

 

Wien-Josefstadt, VIII. Florianigasse

"Marsyas". Dr. phil. Werner Berger (Mailand) im Gespräch zum Mythos und zur Erzählung Fühmanns mit Paul Alfred Kleinert (Berlin)

- eine Gemeinschaftsveranstaltung des Johann Timotheus Bibliophilenverbandes Wien und des internationalen Franz Fühmann Freundeskreises (Berlin) mit freundlicher Unterstützung der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB Berlin)
/ nur für geladene Gäste


15.03.2018
19.00 Uhr

 

Breite Straße 36 Zentral-und Landesbibliothek 10178 Berlin-Mitte (Kleiner Säulensaal) - Buchvorstellung

Im Frühjahr 2017 erschien im Wissenschaftsverlag Peter Lang als Print und eBook von Uwe Buckendahl die Studie ‘Franz Fühmann: Das Judenauto – ein Zensurfall im DDR-Literaturbetrieb. Eine historisch-kritische Erkundung mit einer Synopse aller publizierten Textvarianten.’ Obwohl 1962 und 1979 in differierenden Textfassungen erschienen, gilt "Das Judenauto" bisher nicht als Zensurfall im DDR-Literaturbetrieb. In der ersten historisch-kritischen Fühmann-Studie werden drei publizierte sowie zwei bislang unbekannte Textzeugen synoptisch erfasst und so sowohl die Selbstzensur durch den Autor als auch die erfolgte Fremdzensur belegt. Editions- und Rezeptionsgeschichte sowie eine Textanalyse rahmen den Variantenvergleich; sie enthalten überraschende Resultate, die neue Sichtweisen auf dieses Werk und dessen Autor ermöglichen.


Ausblick auf
2017-22
  Folgende Arbeitsvorhaben wurden seitens des FFF für den Zeitraum 2017 - 22 in Planung genommen:
  1. Schüler/innen der Berliner integrierten Röntgen Sekundarschule in Berlin-Neukölln (Standort Treptow) befassen sich im Rahmen des Deutsch-, Projektunterrichts und darüber hinaus seit dem Schuljahr 2011/2012 mit Leben und Werk Franz Fühmanns. Das bisher auf dem Weg über die Erzählung "Kameraden" und die Neuerzählung des „Nibelungenliedes“ von Franz Fühmann. Auch eine Exkursion auf den Spuren Fühmanns nach und in Märkisch Bucholz (s. unter "Archiv" zum 22.05.2012) wurde durchgeführt. Von diesem Ansatz her wird es auch in den nächsten Jahren bei der regelhaften Zusammenarbeit mit der iRSS bleiben.
     
    Im Schuljahr Schule 2016/17 befassten sich die Schüler/innen mit dem „Judenauto“ Fühmanns. Bis Ende Oktober 2016 war eine Ausstellung zu den in den vergangenen fünf Schuljahren durchgeführten Fühmannprojekten zu sehen (https://www.roentgen-sekundarschule.de/kulturelle-bildung/). Die gute Zusammenarbeit mit der Schule wird auch in den kommenden Jahren weiter geführt werden.
     
    Ansprechpartner an der Schule: Judith Härtig und Klaus Dieter Weis, Telephon: 030.2902 76410 /
    für das Gesamtprojekt: paul.alfred.kleinert@web.de
     
  2. Dokumentations- als Präsenzbibliothek (www.franz-fuehmann.de/ Arbeitsbibliothek)
     
    Die Bestände der Arbeitsbibliothek Fühmanns enthalten naturgemäß einen Buchbestand bis zum Tode des Schriftstellers. Mithin fehlen die postum erschienenen Bücher wie auch rezeptive Erarbeitungen (Diplomarbeiten, Dissertationen, Habilitationen, Artikel und Festschriften etc.) zum Werk.
     
    Diesem Umstand soll Abhilfe geschaffen werden, indem der Fühmann Freundeskreis eine Rezeptions- als Präsenzbibliothek in Erweiterung der Bestände der Arbeitsbibliothek aufbaut, die den die Arbeitsbibliothek Nutzenden die Möglichkeit bietet, vor Ort auch die nach dem Tode des Schriftstellers von und zu Fühmann erschienene Literatur zu nutzen.
     
    Ansprechpartner: Acquise: Paul Alfred Kleinert (paul.alfred.kleinert@web.de)
    Einarbeitung: Volker Scharnefsky (scharnefsky@yahoo.de)
     
  3. Ausbau der Arbeit des Übersetzercollegiums zum Werk Franz Fühmanns (http://www.franz-fuehmann.de/ Collegium der Übersetzer/innen)
    Kontakt: Paul Alfred Kleinert (paul.alfred.kleinert@web.de)
     
  4. Im Nachgang zum Colloquio vom 8ten Oktober 2015 wird gemeinsam mit der FES eine Dokumentation erstellt, die im Februar 2017 herauskommen soll.
     
  5. Zwei gemeinsame Veranstaltungen mit der Christa Wolf Gesellschaft zum Thema (Arbeitstitel): "Christa Wolf und Franz Fühmann - zwei Dichterleben im geteilten Deutschland" im Frühjahr und Herbst 2017; Kontakt: Dr. Therese Hörnigk und Paul Alfred Kleinert.
  6. Zwei Veranstaltungen mit der Novalis Gesellschaft Oberwiederstedt zur Romantikrezeption Franz Fühmanns, zu seinem nachgelassenen Werk "Im Berg" und Novalis' Bergtexten in Oberwiederstedt und Berlin in den Jahren 2017/2018. Kontakt: Paul Alfred Kleinert und Dr. Gabriele Rommel.
  7. Erarbeitung der Grundlagen für die Erstellung einer "kritischen Studienausgabe" des Werkes Franz Fühmanns in Zusammenarbeit mit Akademien, Universitäten und einem Verlag; 2017: Bildung einer Arbeitsgruppe für diese Initiative
     

Veranstaltungsangebote des Franz Fühmann Freundeskreises (Abgeltung auf Verhandlungsbasis)

Franz Fühmann - eine biographische Annäherung

Das Leben Fühmanns war reich an Brüchen und Wandlungen, die seinerseits existentiell ausgetragen wurden. Die daraus entstandene Literatur führt zu einem steten "tua res agitur" und die Leserin/ den Leser dadurch in Prozesse des Nachdenkens über Grenzbereiche des Lebens in der entsprechenden Verantwortung.

Der Schriftsteller Paul Alfred Kleinert nähert sich den im Werk Fühmanns aufgeworfenen Fragestellungen über die Biographie des Dichters.

Kontakt: paul.alfred.kleinert@web.de
 

Franz Fühmann - Wohnorte und Schreibzeiten

ein literarischer Spaziergang mit Texten aus der jeweiligen Zeit Fühmanns zu Lebensorten Franz Fühmanns in Berlin und im unmittelbar angrenzenden Umland (innerhalb des S-Bahnringes)

Termine nach Absprache

Ansprechpartner: Paul Alfred Kleinert
 

  • "Sprachschöpfung in der Nachschöpfung"
    Franz Fühmann als Nachdichter tschechischer und ungarischer Lyrik und Kulturmittler –
    Vortrag, Darstellung und Diskussion zu Fragen von Konzeptionen und Rezeptionsgeschichte.
    Ansprechpartner: Paul Alfred Kleinert, Berlin-Kreuzberg (paul.alfred.kleinert@web.de)

Lesungen aus dem Werk von Franz Fühmann

Die Berliner Schauspielerin Elisabeth Richter–Kubbutat hat ein Repertoire mit Texten aus dem Werk von Franz Fühmann erarbeitet. Sie bietet landesweit Leseabende an, zum Teil gemeinsam mit den Musikerinnen Susanne Ehrhardt und Susanne Stock sowie den Musikern Mark Anders, Michael Stöckigt und Jannis Zotos.

Aktuelles Repertoire:

  • Die Shakespearemärchen:
    • Ein Sommernachtstraum
      Das Wintermärchen
      Der Sturm
      Perikles
  • Die Novelle Die Schöpfung
    • In der Vision von der Schöpfung einer neuen Welt, gerät ein junger Soldat bei seinem ersten Auslandseinsatz in Griechenland in einen Konflikt zwischen Scham und Gehorsam. Diese Novelle ist ein Stück Verarbeitung eigener Jugenderfahrung des Autors und zugleich von hoher Aktualität. Die einfühlsame Lesung wird begleitet von Susanne Ehrhardt (Klarinette) mit Werken von Camille Saint-Saens und Felix Mendelssohn-Bartholdy.