Veranstaltungen

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November 2017 bis Juli 2018

 

Franz FühmannFranz FühmannFranz FühmannFranz FühmannAn der integrierten Röntgen Sekundarschule von Berlin-Neukölln (am Standort Berlin-Treptow) ist von November 2017 bis Juli 2018 die Ausstellung „Das Nibelungenlied“ zu diesem und Fühmanns gleichnamiger Neuerzählung zu sehen.

Schülerinnen und Schüler der 8. Klassenstufe behandeln zudem „Das Nibelungenlied“ in der Neuerzählung Fühmanns im Unterricht des Klassenlehrers Aki Kisa nach den Winterferien 2018, womit die nunmehr über 6 Jahre währende Zusammenarbeit von Röntgenschule und iFFF eine weitere Bereicherung erfährt.


2017

 

Franz FühmannSchuleDie Franz Fühmann Begegnungsstätte zu Märkisch Buchholz wird 20 Jahre.

Vor 20 Jahren begründete die Studienrätin Irmgard Pöche (1931-2013) nach einer fünf Jahre währenden Vorarbeit die Franz Fühmann Begegnungsstätte zu Märkisch Buchholz.

Ein Jahr später wurde die dort befindliche Grundschule nach Franz Fühmann benannt. Nach der Zusammenlegung von Schulen im Landkreis und dem Weggang der Kinder nach Halbe erhielt die Begegnungsstätte 2012, nunmehr unter dem Namen "Franz Fühmann Literatur- und Begegnungszentrum", eine sehenswerte Dauerausstellung zu Leben und Werk Franz Fühmanns, in liebevoller Gestaltung durch Monika Pause, Norbert Kapinos und Mitarbeiter/innen erarbeitet.

SchuleHeute treffen sich dort am Werk Fühmanns Interessierte und Bürger/innen der kleinen Stadt in einem kleinen Café, nutzen die Bibliothek vor Ort und tauschen Erfahrungen und Erinnerungen an den Schriftsteller aus, erlebten doch einige der dort Lebenden Fühmann im Unterricht der kleinen Schule als Vortragenden.

Ein Besuch lohnt. Weitere Information unter www.franz-fuehmann-litbeg.de/CMS/pages/begegnungsstaette.php und auf dieser Netzseite unter "FF LitbegZ".


22.02.2018
19.30 Uhr

 

Franz FühmannBreite Straße 36 Zentral-und Landesbibliothek 10178 Berlin-Mitte (Kleiner Säulensaal)

Paul Kárpáti (1933-2017) – ein Abend des Erinnerns und Gedenkens

Seit 1961 standen Fühmann und Kárpáti miteinander im Austausch. Was mit der Bitte Fühmanns an Kárpáti um eine Interlinearversion von Gedichten Miklós Radnótis im Jahr 1961 begann, setzte sich (zunächst als Arbeitsbeziehung, späterhin als Freundschaft) bis zum Tod Franz Fühmanns in 's Jahr 1984 fort. Die letzte Karte Fühmanns an Kárpáti stammt aus der Charité und datiert vom 27.06.1984 (13 Tage vor dem Tod Fühmanns).
Paul Kárpáti, Übersetzer, Sprachwissenschaftler und einzigartiger Kulturmittler, verstarb am 5ten Februar 2017 – zum sich jährenden ersten Todestag wird seiner, der dem internationalen Fühmann Freundeskreis von Anfang an verbunden war und unsere Arbeit bei über 15 Veranstaltungen miteinander bereicherte, gedacht.

Zur Vertiefung sei auf den bilingualen Briefeband „Franz Fühmann: Briefe aus der Werkstatt des Nachdichters, 1961 - 1984. Mitgeteilt vom Adressaten Paul Kárpáti (Engelsdorfer Verlag, Leipzig: 2007, ISBN 978-3-86703-385-5) hingewiesen

Eine Gemeinschaftsveranstaltung von internationalem Franz Fühmann Freundeskreises (Berlin) und Zentral- und Landesbibliothek (ZLB Berlin)

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Schuljahr
2017/18

 

An der integrierten Röntgen Sekundarschule von Berlin-Neukölln (am Standort Berlin-Treptow) wird in der zweiten Hälfte des Schuljahres erneut die Neuerzählung des "Nibelungenlied(es)" von Franz Fühmann Gegenstand des Deutsch- und fächerübergreifenden Unterrichts sein. Hierzu nutzt der unterrichtende Klassenlehrer Akiner Kisa auch die Vorarbeiten seines Kollegen Klaus-Dieter Weis.


12.03.2018
11-16 Uhr

 

Frühjahrestreffen des Brandenburgischen Literaturbüros am Ort der Friedrich-Wolf-Gesellschaft zu Lehnitz


15.03.2018
19.00 Uhr

 

Breite Straße 36 Zentral-und Landesbibliothek 10178 Berlin-Mitte (Kleiner Säulensaal) - Buchvorstellung

Im Frühjahr 2017 wurde von Uwe Buckendahl eine historisch-kritische Studie vorgelegt: Franz Fühmann: Das Judenauto – ein Zensurfall im DDR-Literaturbetrieb (Wissenschaftsverlag Peter Lang). Der Autor wird aus dieser Arbeit seine Synopse erläutern, in der bisher unbekannte Versionen des Judenautos mit den publizierten Textfassungen verglichen werden. So wird die Selbstzensur durch den Autor sowie die Verlagszensur belegt. Aus einer Fülle bislang unveröffentlichter Materialien zur Editions- und Rezeptionsgeschichte wird Uwe Buckendahl bemerkenswerte Forschungsergebnisse vorlegen. Dabei werden einige überraschende Resultate präsentiert und zur Diskussion gestellt, die neue Sichtweisen auf Fühmann und sein Werk provozieren.


Ausblick auf
2017-22
  Folgende Arbeitsvorhaben wurden seitens des FFF für den Zeitraum 2017 - 22 in Planung genommen:
  1. Schüler/innen der Berliner integrierten Röntgen Sekundarschule in Berlin-Neukölln (Standort Treptow) befassen sich im Rahmen des Deutsch-, Projektunterrichts und darüber hinaus seit dem Schuljahr 2011/2012 mit Leben und Werk Franz Fühmanns. Das bisher auf dem Weg über die Erzählung "Kameraden" und die Neuerzählung des „Nibelungenliedes“ von Franz Fühmann. Auch eine Exkursion auf den Spuren Fühmanns nach und in Märkisch Bucholz (s. unter "Archiv" zum 22.05.2012) wurde durchgeführt. Von diesem Ansatz her wird es auch in den nächsten Jahren bei der regelhaften Zusammenarbeit mit der iRSS bleiben.
     
    Im Schuljahr Schule 2016/17 befassten sich die Schüler/innen mit dem „Judenauto“ Fühmanns. Bis Ende Oktober 2016 war eine Ausstellung zu den in den vergangenen fünf Schuljahren durchgeführten Fühmannprojekten zu sehen (https://www.roentgen-sekundarschule.de/kulturelle-bildung/). Die gute Zusammenarbeit mit der Schule wird auch in den kommenden Jahren weiter geführt werden.
     
    Ansprechpartner an der Schule: Judith Härtig und Klaus Dieter Weis, Telephon: 030.2902 76410 /
    für das Gesamtprojekt: paul.alfred.kleinert@web.de
     
  2. Dokumentations- als Präsenzbibliothek (www.franz-fuehmann.de/ Arbeitsbibliothek)
     
    Die Bestände der Arbeitsbibliothek Fühmanns enthalten naturgemäß einen Buchbestand bis zum Tode des Schriftstellers. Mithin fehlen die postum erschienenen Bücher wie auch rezeptive Erarbeitungen (Diplomarbeiten, Dissertationen, Habilitationen, Artikel und Festschriften etc.) zum Werk.
     
    Diesem Umstand soll Abhilfe geschaffen werden, indem der Fühmann Freundeskreis eine Rezeptions- als Präsenzbibliothek in Erweiterung der Bestände der Arbeitsbibliothek aufbaut, die den die Arbeitsbibliothek Nutzenden die Möglichkeit bietet, vor Ort auch die nach dem Tode des Schriftstellers von und zu Fühmann erschienene Literatur zu nutzen.
     
    Ansprechpartner: Acquise: Paul Alfred Kleinert (paul.alfred.kleinert@web.de)
    Einarbeitung: Volker Scharnefsky (scharnefsky@yahoo.de)
     
  3. Ausbau der Arbeit des Übersetzercollegiums zum Werk Franz Fühmanns (http://www.franz-fuehmann.de/ Collegium der Übersetzer/innen)
    Kontakt: Paul Alfred Kleinert (paul.alfred.kleinert@web.de)
     
  4. Im Nachgang zum Colloquio vom 8ten Oktober 2015 wird gemeinsam mit der FES eine Dokumentation erstellt, die im Februar 2017 herauskommen soll.
     
  5. Zwei gemeinsame Veranstaltungen mit der Christa Wolf Gesellschaft zum Thema (Arbeitstitel): "Christa Wolf und Franz Fühmann - zwei Dichterleben im geteilten Deutschland" im Frühjahr und Herbst 2017; Kontakt: Dr. Therese Hörnigk und Paul Alfred Kleinert.
  6. Zwei Veranstaltungen mit der Novalis Gesellschaft Oberwiederstedt zur Romantikrezeption Franz Fühmanns, zu seinem nachgelassenen Werk "Im Berg" und Novalis' Bergtexten in Oberwiederstedt und Berlin in den Jahren 2017/2018. Kontakt: Paul Alfred Kleinert und Dr. Gabriele Rommel.
  7. Erarbeitung der Grundlagen für die Erstellung einer "kritischen Studienausgabe" des Werkes Franz Fühmanns in Zusammenarbeit mit Akademien, Universitäten und einem Verlag; 2017: Bildung einer Arbeitsgruppe für diese Initiative
     

Veranstaltungsangebote des Franz Fühmann Freundeskreises (Abgeltung auf Verhandlungsbasis)

Franz Fühmann - eine biographische Annäherung

Das Leben Fühmanns war reich an Brüchen und Wandlungen, die seinerseits existentiell ausgetragen wurden. Die daraus entstandene Literatur führt zu einem steten "tua res agitur" und die Leserin/ den Leser dadurch in Prozesse des Nachdenkens über Grenzbereiche des Lebens in der entsprechenden Verantwortung.

Der Schriftsteller Paul Alfred Kleinert nähert sich den im Werk Fühmanns aufgeworfenen Fragestellungen über die Biographie des Dichters.

Kontakt: paul.alfred.kleinert@web.de
 

Franz Fühmann - Wohnorte und Schreibzeiten

ein literarischer Spaziergang mit Texten aus der jeweiligen Zeit Fühmanns zu Lebensorten Franz Fühmanns in Berlin und im unmittelbar angrenzenden Umland (innerhalb des S-Bahnringes)

Termine nach Absprache

Ansprechpartner: Paul Alfred Kleinert
 

  • "Sprachschöpfung in der Nachschöpfung"
    Franz Fühmann als Nachdichter tschechischer und ungarischer Lyrik und Kulturmittler –
    Vortrag, Darstellung und Diskussion zu Fragen von Konzeptionen und Rezeptionsgeschichte.
    Ansprechpartner: Paul Alfred Kleinert, Berlin-Kreuzberg (paul.alfred.kleinert@web.de)

Lesungen aus dem Werk von Franz Fühmann

Die Berliner Schauspielerin Elisabeth Richter–Kubbutat hat ein Repertoire mit Texten aus dem Werk von Franz Fühmann erarbeitet. Sie bietet landesweit Leseabende an, zum Teil gemeinsam mit den Musikerinnen Susanne Ehrhardt und Susanne Stock sowie den Musikern Mark Anders, Michael Stöckigt und Jannis Zotos.

Aktuelles Repertoire:

  • Die Shakespearemärchen:
    • Ein Sommernachtstraum
      Das Wintermärchen
      Der Sturm
      Perikles
  • Die Novelle Die Schöpfung
    • In der Vision von der Schöpfung einer neuen Welt, gerät ein junger Soldat bei seinem ersten Auslandseinsatz in Griechenland in einen Konflikt zwischen Scham und Gehorsam. Diese Novelle ist ein Stück Verarbeitung eigener Jugenderfahrung des Autors und zugleich von hoher Aktualität. Die einfühlsame Lesung wird begleitet von Susanne Ehrhardt (Klarinette) mit Werken von Camille Saint-Saens und Felix Mendelssohn-Bartholdy.