Archiv 2020

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11.03.2020
19:00 Uhr

 

MedienGalerie ver.di Dudenstraße 10 10965 Berlin-Kreuzberg (U-Bhf. "Platz der Luftbrücke")

Zu Fühmanns Filmszenario „Der Nibelunge Not“ –

der Germanist und Mediävist Peter Göhler in Vortrag und Gespräch mit dem Schriftsteller Paul Alfred Kleinert zu Fühmanns Rezeption des Nibelungenliedes und dessen Filmvorhaben zum Nibelungenlied.

Einen Büchertisch richtet der Antiquar Thomas Döring aus.


Einladungskarte

© Peter Lehrmann


02.02.2020
15:00 Uhr

 

Schillerstraße 25 07407 Rudolstadt

REINEKE FUCHS - musikalische Lesung im Schillermuseum Rudolstadt

Reineke Fuchs' „blanke Lust am Schaden des Nächsten: wie vorsorgliches Ausschalten künftiger Feinde, Kopfobenbehalten in äußerster Not, Ausnutzen aller Ressourcen und Skrupellosigkeit in der Wahl der Mittel“ zeichnet Franz Fühmann (1922-1984) in seinem Prosatext mit treffsicherem Strich und feinem eindringlichen Ton. Als Vorlage dienten ihm sowohl Goethes gleichnamiges Versepos als auch das niederdeutsche Original. Die Musik des Frühbarock schafft die musikalische Verbindung zur Raffinesse der Fuchsfigur und all dem Treiben am Hofe König Nobels, welches von seiner Aktualität bis heute nichts eingebüßt hat.

Die Schauspielerin Elisabeth Richter-Kubbutat, die Flötistin Susanne Ehrhardt gestalten diesen Nachmittag einfühlsam und virtuos.


24.01.2020
18:00 Uhr

 

In der Remise Wilhelminenhofstraße 5 12459 Berlin-Schöneweide
(bitte reservieren bei Angela Käther 030/501 79 369)

DAS WINTERMÄRCHEN

ist eines der schönsten Märchendramen von William Shakespeare, dargeboten in der Prosafassung von Franz Fühmann.
Es erzählt vom eifersüchtigen König Leontes, von treuer Liebe, wahren und falschen Freunden, Mut und Feigheit.
Als ob Gewitterböen durch den Saal fegten, Blitze zuckten und Donner den Raum erbeben ließen, so plastisch erleben wir die Geschichte von König Leontes, in dem die Eifersucht wütet…

Ein Abend mit Elisabeth Richter-Kubbutat


15.01.2020
19:00 Uhr

 

Kleiner Säulensaal an der Zentral-und Landesbibliothek zu Berlin, Breite Straße 30-36 10178 Berlin-Mitte

"Fühmann und Salzburg - Vorarbeiten zum Trakl-Essay und Auszüge aus dem Briefwechsel mit Klemens Renoldner"

Nach der Lektüre des Ungarn-Tagebuchs "22 Tage oder Die Hälfte des Lebens" und des Essaybandes "Erfahrungen und Widersprüche" ist der Salzburger Student Klemens Renoldner von Franz Fühmann begeistert. Fühmann kommt auf seine Einladung 1976 und 1977 nach Salzburg, es werden längere Aufenthalte, weil der Autor an einem Buch über Georg Trakl arbeitet. Lesungen in Wien und Linz und, 1978, ein Besuch an Trakls Grab in Innsbruck, werden organisiert. Weitere Besuche und Briefe folgen, eine Veröffentlichung von Traum-Erzählungen in der Literaturzeitschrift "SALZ" wird besprochen. Der letzte Brief Fühmanns stammt vom Februar 1984.

Klemens Renoldner, Literaturwissenschaftler und Autor, liest aus Texten über Franz Fühmann, aus Briefen Fühmanns nach Salzburg. Im Gespräch mit Paul Alfred Kleinert erzählt er von den Begegnungen mit Fühmann in Österreich.


Einladungskarte

Photographie Klemens Renoldner: © Ursula Ebel, ÖGfL

Einen Büchertisch richtet der Antiquar Thomas Döring aus.

© Peter Lehrmann


08.01.2020

 

Am 8ten Januar erinnert Johann Hinrich Claussen an das anstehende Barlachjubiläum und die Fühmannerzählung "Das schlimme Jahr" von 1963

(1973 unter dem Titel "Barlach in Güstrow" bei Reclam Leipzig als Taschenbuch erschienen und mehrfach aufgelegt)

https://chrismon.evangelisch.de/blogs/kulturbeutel/johann-hinrich-claussen-ueber-ernst-barlach